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Restaurant-Website erstellen: an einem Nachmittag (2026)

In diesem Artikel
  1. Was eine Restaurant-Website braucht
    1. 1. Die Speisekarte als Text, nicht als PDF
    2. 2. Öffnungszeiten und Adresse im ersten Bildschirm
    3. 3. Eine Möglichkeit zu reservieren
    4. 4. Fotos vom Essen und vom Raum
    5. 5. Bewertungen
  2. Was Sie weglassen können
  3. So erstellen Sie die Website
    1. Option A: einen Designer beauftragen
    2. Option B: ein klassischer Website-Baukasten
    3. Option C: ein KI-Website-Baukasten mit Restaurant-Vorlage
  4. SEO für Restaurant-Websites: die Kurzfassung
  5. Checkliste

Bevor Sie eine Restaurant-Website erstellen, sollten Sie wissen, wonach Gäste dort suchen. Fast immer ist es eines von drei Dingen: die Speisekarte, die Öffnungszeiten oder eine Möglichkeit zu reservieren. Braucht eines davon auf dem Handy mehr als einen Tipp, geht der Gast zum Lokal nebenan – oder direkt zur Lieferplattform, die 30 % der Bestellung einbehält.

Dieser Leitfaden zeigt, was eine Restaurant-Website wirklich braucht, was Sie sich sparen können und wie Sie sie an einem Nachmittag online bringen.

Screenshot der Startseite der Vorlage Warm Table
Im Bild: die Vorlage „Warm Table“ auf Cloudeel.

Was eine Restaurant-Website braucht

1. Die Speisekarte als Text, nicht als PDF

Die PDF-Speisekarte ist der häufigste Fehler überhaupt. Sie passt nicht auf ein Handydisplay, lässt sich nicht durchsuchen, Google kann die Gerichte nicht lesen, und sie ist ständig veraltet, weil jede Änderung ein Grafikprogramm erfordert.

Setzen Sie die Karte als echten Text auf die Seite: Abschnittsüberschriften (Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts, Getränke), Gerichte, eine Zeile Beschreibung und Preise. Nur so erscheint Ihre Website, wenn jemand „Sauerteigpizza Leipzig“ sucht – das Gericht steht auf Ihrer Seite, in Worten.

2. Öffnungszeiten und Adresse im ersten Bildschirm

Öffnungszeiten und Adresse müssen ohne Scrollen sichtbar sein, auf jeder Seite, und die Adresse sollte ein Link sein, der die Navigation öffnet. Dazu eine Telefonnummer, die per Tipp wählt. Wenn Küche und Bar unterschiedliche Zeiten haben, schreiben Sie es dazu – niemand möchte um 21:30 Uhr ankommen und vor einer geschlossenen Küche stehen. Und weil es für gewerbliche Websites in Deutschland und Österreich Pflicht ist: Verlinken Sie im Footer ein Impressum und eine Datenschutzerklärung.

3. Eine Möglichkeit zu reservieren

Das kann ein Reservierungsformular sein, das Ihnen eine E-Mail schickt, ein Link zu Ihrem Buchungssystem (OpenTable, Quandoo, resmio oder was Sie sonst nutzen), ein WhatsApp-Link oder einfach ein gut sichtbarer Anruf-Button. Entscheidend ist, dass „Tisch reservieren“ der auffälligste Button der Seite ist.

4. Fotos vom Essen und vom Raum

Drei bis acht gute Fotos: zwei oder drei Gerichte, der Gastraum, die Fassade, damit man Sie auf der Straße wiedererkennt, und wenn Sie möchten eines vom Team. Mit dem Handy bei Tageslicht aufgenommen reicht völlig. Verzichten Sie auf Stockfotos – Gäste merken das.

5. Bewertungen

Holen Sie zwei oder drei Zitate von Google Maps oder TripAdvisor auf die Seite, mit Quellenangabe. Übertreiben Sie es nicht: Eine Wand aus Fünf-Sterne-Bewertungen wirkt gestellt.

Was Sie weglassen können

  • Ein Bildkarussell auf der Startseite. Niemand wartet auf Folie drei. Ein starkes Foto schlägt fünf rotierende.
  • Ein Aufsatz „Über den Küchenchef“. Zwei Sätze und ein Foto. Das Essen spricht für sich.
  • Hintergrundmusik, Pop-ups, eine Intro-Seite. All das kostet Sie auf dem Handy Gäste.
  • Ein Blog, den Sie nicht pflegen werden. Wenn Sie Neuigkeiten teilen möchten – die neue Saisonkarte, ein Angebot für Firmenfeiern –, nutzen Sie einen schlanken Bereich „Neuigkeiten“, den Sie mit einem Satz ergänzen.

So erstellen Sie die Website

Option A: einen Designer beauftragen

Rechnen Sie mit 900 bis 3.500 € und zwei bis vier Wochen. Sie bekommen etwas Maßgeschneidertes, aber jede spätere Änderung – ein Preis, ein neues Gericht – geht zurück an den Designer und kostet Geld oder wartet in der Warteschlange. Die meisten so gebauten Restaurant-Websites stimmen nach sechs Monaten nicht mehr.

Option B: ein klassischer Website-Baukasten

Wix, Squarespace und Co. funktionieren, aber Sie setzen eine Restaurant-Website aus generischen Bausteinen zusammen. Rechnen Sie mit ein paar Abenden Herumschieben und einer Monatsgebühr für den Tarif, der das Anbieter-Logo entfernt.

Option C: ein KI-Website-Baukasten mit Restaurant-Vorlage

Der schnellste Weg, wenn Sie heute noch online sein wollen. Mit Cloudeel läuft es so:

  1. Öffnen Sie die Restaurant-Website-Vorlage. Sie enthält bereits eine Speisekarte mit Preisen, Notizen des Kochs, Galerie, Bewertungen, Öffnungszeiten und ein Reservierungsformular – in der richtigen Reihenfolge.
  2. Klicken Sie auf Diese Vorlage verwenden und erzählen Sie dem Assistenten von Ihrem Lokal – „Wir sind eine neapolitanische Pizzeria mit 30 Plätzen in Köln-Ehrenfeld, geöffnet Dienstag bis Sonntag, nur abends. Hier ist unsere Karte: …“ – und fügen Sie Ihre Speisekarte ein.
  3. Prüfen Sie das Ergebnis. Der Assistent füllt Texte, Speisekarte und Öffnungszeiten aus; Sie tauschen die Fotos gegen Ihre eigenen.
  4. Veröffentlichen. Die Website landet mit einem Klick auf einem globalen CDN mit HTTPS. Ihre eigene Domain verbinden Sie, wann Sie möchten.

Danach ist eine Kartenänderung ein Satz: „Ersetze das Dienstagsgericht durch gebratenen Kabeljau, 18 €.“ Der Assistent bearbeitet genau diesen Eintrag und zeigt Ihnen die Änderung, bevor sie live geht.

SEO für Restaurant-Websites: die Kurzfassung

Sie brauchen keine SEO-Agentur. Sie brauchen diese fünf Dinge:

  1. Ihr Google Unternehmensprofil, beansprucht und mit denselben Angaben zu Name, Adresse, Telefon und Öffnungszeiten wie auf Ihrer Website. Von dort kommt der Großteil Ihrer Suchbesucher.
  2. Die Speisekarte als Text (siehe oben), damit Google die Gerichte indexieren kann.
  3. Ein Seitentitel wie „Pizzeria Rosa – Neapolitanische Pizza in Köln-Ehrenfeld“, nicht nur „Startseite“.
  4. Einheitliche Angaben zu Name, Adresse und Öffnungszeiten im Footer, exakt wie im Google Unternehmensprofil – genau das gleicht Google ab, wenn es entscheidet, ob Sie bei Suchen „in meiner Nähe“ erscheinen.
  5. Schnelle Ladezeit auf dem Handy. Statische Websites auf einem CDN laden in deutlich unter einer Sekunde; ein schweres Theme mit Karussell und Chat-Widget nicht.

Checkliste

Prüfen Sie die Website vor dem Veröffentlichen auf Ihrem Handy:

  • Speisekarte als Text sichtbar, mit Preisen
  • Öffnungszeiten und Adresse ohne Scrollen sichtbar
  • „Tisch reservieren“ ist der auffälligste Button
  • Telefonnummer wählt per Tipp, Adresse öffnet die Navigation
  • Drei bis acht echte Fotos
  • Zwei oder drei Bewertungen mit Quelle
  • Seitentitel nennt, was Sie servieren und wo

Wenn all das zutrifft, haben Sie eine bessere Restaurant-Website als die meisten Ihrer Mitbewerber. Starten Sie mit der Restaurant-Vorlage, und sie ist online, bevor der Abendservice beginnt.

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